Seminare



Kundalini Yoga Chakra Serie 2019

mit Petra Vollrath
1. Chakra Muladhara   26.Januar 2019
2. Chakra Svadhisthana   30.März 2019
3. Chakra Manipura   18.Mai 2019
4. Chakra Anahata   22.Juni 2019
5. Chakra Vishuddha   24.August 2019
6. Chakra Ajna   26 Oktober 2019
7. Chakra Sahasrara   30.November 2019
jeweils  9:30-12 Uhr   45 Chf einzeln buchbar

Details

Mit einer schönen Kriya (Übungsreihe) und einer anschliessenden Herzensmeditation lösen wir uns von unseren Blockaden und von den Ängsten, die unser Herz zuschnüren und verschliessen. Wir öffnen unser Herz, damit wir auf Empfang sind und wir Gefühle wie Freude, Liebe, Sanftheit, Mitgefühl wahrnehmen und spüren können. Wir sind offen zu Empfangen und wir können diese Gefühle auch weitergeben. Vor allem aber spüren wir auch die Liebe für uns selbst, kommen wieder in den Fluss und können wieder unsere Lebensfreude spüren.


"Mir persönlich hat Kundalini Yoga sehr geholfen, mich von meinen Ängsten vor Gefühlen, vor der Liebe zu befeien. ich konnte mein Herz öffnen, habe mein Ruhe, meinen Seelenfrieden und sogar meine grosse Liebe gefunden. Für mich ist Kundalini Yoga nicht mehr wegzudenken aus meinem Leben. Kundalini  Yoga ist mein ganz kostbarer Schatz..."

Petra Vollrath


Was ist Kundalini Yoga?

Wir praktizieren Kundalini Yoga nach Yogi Bhajan. Die Körperhaltungen (Asanas) sind tendenziell einfach, entfalten ihre Wirkung aber durch die Synchronisierung der Bewegungen mit dem Atem und über die exakt abgestimmte Reihenfolge und Dauer.

Dabei werden nicht nur unsere Muskeln und Organe gestärkt, sondern ebenso unser Nerven- und Drüsensystem. Eine wichtige Rolle für die Entwicklung unseres Bewusstseins und zur Beruhigung des Geistes spielen dabei auch Mantra- und Atemmeditationen.

NUTZEN

- Abbau von körperlichen und geistigen Spannungen
- Reinigt Körper  und Geist
- Regeneration und Stärkung des Nervensystems
- Stärkung der Willenskraft und Konzentration
- Befreiung von destruktiven Gewohnheiten (intensive Praxis)
- Unterstützung während Umbruchsphasen und in Stressituationen
- Tiefe Erfahrung unserer seelischen Ebene
- Steigert das Bewusstsein

WIE SIEHT EINE KUNDALINI YOGASTUNDE AUS?

Unabhängig von der spezifischen Zielsetzung der Stunde, folgt die Struktur folgendem Aufbau:

- Einstimmen - Einsingen
- Aufwärmen
- Kriya (vorgegebene Übungsreihe, statische und dynamische Übungen)
- Entspannungsphase
- Meditation
- Abschluss - Aussingen

Was sind Chakras:

Chakras – auch Padmas (Lotusblüten) genannt -, sind feinstoffliche Energie- und Bewusstseinsfelder oder auch feinstoffliche Organe, welche der Mittellinie (vorne an der Wirbelsäule) des Körpers entlang nach oben liegen und deren Wirkung über den physischen Körper und den Geist hinaus zu den feinstofflichen Körpern eines Menschen geht. Chakras nehmen feinstoffliche Energien auf und versorgen unseren grobstofflichen sowie feinstofflichen Körper mit Prana.  Die Fliessrichtung dieser feinstofflichen Energie ist generell von unten nach oben, entlang unseres Energiekanals, der Sushumna.

Harmonisch funktionierenden Chakras setzen den Menschen in die Lage, sein vorhandenes Potenzial optimal zu nutzen und für all die Lebensaufgaben gezielt einzusetzen.

Wir arbeiten und kennen hauptsächlich sieben Hauptchakras.  Diese stelle ich euch zusammengefasst vor:

1. Chakra:

Das Muladhara Chakra (Wurzelchakra) befindet sich am tiefsten Punkt des Rumpfes, dem Beckenboden, zwischen Geschlechtsorgan und Anus. Die Entwicklung entsteht in den ersten sieben Lebensjahren, in dieser Zeit entwickelt sich die Fähigkeit, zu vertrauen - unser Urvertrauen quasi.

Lebensthemen des Muladhara Chakras: Selbstvertrauen, Urvertrauen, Ueberlebenswille, Verbundenheit mit der Erde, Stabilität, Erdung

Merkmale bei einer Blockade: Ängstlichkeit, Fluchtverhalten, Nervosität, Energieverlust, Verstopfung, beeinträchtigte Sexualität und Burnout.

Merkmale bei einem Überfluss: Materialismus, festhalten, wenig Veränderungsbereitschaft.

Selbstaspekt: Selbstvertrauen (Selbstverständnis)

2. Chakra:
Das Svadhisthana Chakra (Sakralchakra) befindet sich ca 3 Finger breit unterhalb von unserem Bauchnabel. Die Entwicklung entsteht zwischen 7 und 14 Jahren. Es steht für die Verarbeitung sinnlicher Eindrücke, sexueller und emotionaler Erfahrungen. Ein Fehlen oder eine nicht verarbeitete Überreizung solcher Erfahrungen kann zu Blockaden führen, ebenso wie Mangel an körperlicher Nähe, an Zärtlichkeit, fehlende Zuneigung, sexueller Missbrauch oder auch Unterdrückung der Sexualität während der Pubertät.

Lebensthemen des Svadhisthana Chakras: Gefühlswahrnehmungen und Ausdruck, Erotik, Sexualität, Fortpflanzung, Loslassen, fliessen lassen – Liebe geben und annehmen.

Merkmale bei einer Blockade: Genuss-Unfähigkeit, Teilnahmelosigkeit, Motivationsprobleme, Verschlossenheit gegenüber Mitmenschen, Unsicherheit, Ängstlichkeit, Eifersucht, Schuldgefühle, sexuelle Probleme, Triebhaftigkeit, Menstruationsprobleme sowie Blasen und Harnwegprobleme.

Merkmale bei einem Überfluss: Genusssucht, übertriebene Sensibilität sowie sexuelle Lust.

Selbstaspekt: Selbstbewusstsein (Ablösung)

3. Chakra:
Das Maniupra Chakra (Solarplexuschakra) befindet sich in der Mitte direkt unterhalb des Rippenbogens. Dieses Charka dient der emotional-mentalen Verarbeitung von Erfahrungen.

Die Entwicklung entsteht zwischen 14 und 21 Jahren. Während dieser Zeit entwickeln sich die Persönlichkeit mit mehr oder weniger Selbstsicherheit sowie Selbstachtung.

Lebensthemen des Manipura Chakras: Persönlichkeitsentwicklung, Selbstsicherheit, Willenskraft, Selbstkontrolle, Sensibilität, Entscheidungsfähigkeit, Durchsetzung/Umsetzung eigener Ideen und Wünsche, Umgang mit Aggressionen und Macht

Merkmale bei einer Blockade: Mangelnde Selbstsicherheit, wenig Lebensenergie, Opferhaltung, blockierte Gefühle, ständige Sorgen, Unsicherheit, übertriebener Leistungsdruck und Ehrgeiz, Aggressionen, Schlaf- und Essstörungen, Verdauungsstörungen, Probleme und sogar Erkrankungen von Milz, Leber, Gallenblase, Nerven, Lendenwirbelsäule

Merkmale bei einem Überfluss: Ungeduld, Aggression, Machtdemonstrationen, Selbstdarstellung

Selbstaspekt: Selbstsicherheit (Durchsetzung)

4. Chakra:
Das Anahata Chakra (Herzchakra) befindet sich in der Mitte, neben dem Herzen und hinter dem Brustbein. Es liegt als zentrales Chakra in der Mitte der sieben Hauptchakras und stellt die Verbindung zwischen den unteren drei Chakras (Handlungsebene) und den oberen drei Chakras (geistliche Ebene) her. In diesem Chakra sind wir seelennah und unser wahres Selbst kommt zum Ausdruck. Die Entwicklung entsteht zwischen dem 21 und 28 Lebensjahr, wo das Festigen von Beziehungen im Fokus stehen.

Lebensthemen des Anahata Chakras: Selbstliebe, Resonanzfähigkeit, Mitgefühl, Geborgenheit, Menschlichkeit, Toleranz, fähig sein Liebe zu geben und zu empfangen.

Merkmale bei einer Blockade: Narzissmus, Verschlossenheit, Rückzug, Misstrauen, unfähig sein zu lieben und Liebe anzunehmen, Selbsthass, Gleichgültigkeit, verurteilend, nachtragend, Allergien, Probleme mit den Atemwegen, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Probleme in der Brustwirbelsäule

Merkmale bei einem Überfluss: Egoismus, hohe Verletzlichkeit, Harmoniesucht, Gerechtigkeitswahn, fehlende Abgrenzungsmöglichkeit

Selbstaspekt: Selbstliebe (Identifikation)

5. Chakra:

Das Vishuddha Chakra (Kehlkopfchakra) liegt unterhalb des Kehlkopfes und steht mit unserem Selbst und mit der natürlichen Intelligenz in Verbindung. Das Kehlkopfchakra entwickelt sich zwischen 28 und 35 Jahren. In dieser Zeit tragen wir unsere Persönlichkeit nach außen.

Lebensthemen des Vishuddha Chakras: Selbstwertgefühl, Ausdruck von Gedanken-Werten-Ängsten-Bedürfnissen, Raum beanspruchen, Kommunikation

Merkmale bei einer Blockade: Wenig Selbstwertgefühl und Vertrauen, Hemmungen, Rückzug, Sprach-und Sprechstörungen, negative Selbstwahrnehmung, wenig Kreativität, häufiger lügen, um sich zu „beweisen“, Entzündungen im Mund-Rachen-Nebenhöhlenbereich, Schilddrüsen-Funktionsstörungen, Schmerzen in den Halswirbelsäulen, Schultern- und Nackenbereich 

Merkmale bei einem Überfluss: Übertriebene Selbstsicherheit, Selbstüberschätzung, Übertreibungen, Arroganz, Hyperaktivität durch Schilddrüsen-Funktionsstörungen

Selbstaspekt: Selbstwertgefühl (Stabilisierung)

6. Chakra:

Das Ajna Chakra (Stirnchakra) liegt in der Mitte zwischen den Augenbrauen, dem Nasenansatz. Es wird auch als unser „drittes Auge oder Auge Shivas“ genannt. Es steht oft als Tor zu unserer Seele. Das Ajna Chakra verbindet eine Person mit der übergeordneten Intelligenz, das Bewusstsein und der innere Geist manifestieren sich in diesem Chakra. Die Entwicklungszeit ist vom 35. Bis zum 42. Lebensjahr. In dieser Zeitspanne wird unser Bewusstsein für feinstoffliche Aspekte geformt.

Lebensthemen des Ajna Chakras sind Weisheit, Willensstärke, Klarheit, Intuition, Hellsicht, Glaube, Zugang zu übergeordneten Mächten

Merkmale bei einer Blockade: Unruhiger Geist, Lern- Konzentrationsschwäche, Verwirrung, Beeinflussbarkeit, Wahnvorstellungen, Aberglauben, Stimmungsschwankungen, Ideenlosigkeit, plötzlicher Meinungswechsel, Sorgen, Kopfschmerzen, Migräne, Augen-Ohrenleiden, chronischer Schnupfen und Nebenhöhlenentzündungen 

Merkmale bei einem Überfluss: ähnliche Symptome wie bei einer Blockade. Unruhe, Tagträume, Halluzinationen, Sturheit.

Selbstaspekt: Verbindung zur übergeordneten Intelligenz (Weisheit)

7. Chakra:
Das Sahasrara Chakra (Kronenchakra) liegt ca. 1cm über dem Scheitelpunkt, ausserhalb unseres grobstofflichen Körpers. Es ist nach oben geöffnet und verbindet uns mit dem Kosmos. Es ist das Bewusstseinszentrum der Spiritualität und der Erleuchtung eines Menschen. Die Entwicklung ist in der Zeit vom 42. Und dem 49. Lebensjahr.

Lebensthemen des Sahasrara Chakras sind Spiritualität, Kontakt zum Kosmos, sich Eins fühlen mit dem Universum, Vertrauen in eine übergeordnete Macht.

Merkmale bei einer Blockade: Wenig Spiritualität, Verhaftung in der materiellen Welt, kein tiefer Sinn im Leben finden, Orientierungslosigkeit, Leere, Unzufriedenheit, innere Einsamkeit, geistige Erschöpfung, Depression, Immunschwäche, chronische Krankheiten, Nervenleiden.

Merkmale bei einem Überfluss: Alles dreht sich um Spiritualität im Leben, naive Leichtgläubigkeit, übertriebene Schwärmerei, ignorieren körperlicher Bedürfnisse

Selbstaspekt: Verbindung zum Universum (Expansion)

Bewegung war schon immer wichtig für mich. In meiner Jugend habe ich durch das Tanzen gelernt, meinen Körper wahrzunehmen und ihm Ausdruck zu verleihen

Auf einer längeren Südamerikareise wurde ich dann vom Yogafieber gepackt.

Zurück in der Schweiz suchte ich einen Ausgleich zu meinem stressigen Job als Exportkauffrau und began mit dem Kundalini Yoga. Schliesslich  machte ich ein 2 jähriges Kundalini Teacher Training nach Yogi Bhajan unter der Leitung von Hargobind Singh bei der Imagine Academy Zürich. Seitdem ist Yoga fester Bestandteil meines Lebens.


"Yoga hilft uns, bewusster zu atmen, beweglicher und fitter zu werden, Verspannungen zu lösen und uns mit unserem Körper besser zu verbinden. Immer wieder bin ich beeindruckt, was Yoga bei mir freisetzen und lösen kann und wie ich Yoga - fernab der Matte - in die täglichen Herausforderungen integrieren kann. Dieses kostbare Wissen weitergeben zu können, erfüllt mich mit grosser Freude und Dankbarkeit"

 

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